Personal Branding

Personal Branding garantiert langfristigen Erfolg

Ohne „Personal Branding“ geht nicht mehr viel: Erst seine Personal Brand gibt dem Menschen das echte, unverwechselbare Profil. Genau das braucht heute jeder, um im Berufs- und Privatleben zu bestehen; vor allem auch digital. 

Mit Personal Branding wird der Mensch eine genauso profilierte Marke wie wirklich markante Unternehmen und Produkte. Und dadurch ist ihm glasklar, wofür er eigentlich steht und was er wirklich erreichen will. Er spürt eindeutig seinen Antrieb, für sich selbst genauso wie bei dem, was er anderen Menschen gibt. So kommt er zum einen schneller voran zu seinen wahren Zielen und er leistet zum anderen seinen nachvollziehbaren Beitrag zum besseren Gelingen der Gesellschaft. Ich habe die Human-Branding-Strategie entwickelt und bin auf diesem Gebiet seit 15 Jahren führend.

Es genügt längst nicht mehr, dass nur das Unternehmen allein eine „Marke“ ist. Auch nicht, dass die Produkte starke Marken sind. Nein, vor allem die Menschen, die das Unternehmen vertreten und seine Produkte verkaufen, müssen echte Personal Brands sein. (Und das betrifft alle, eben nicht nur die Verkäufer und Vertriebler, sondern zum Beispiel auch die Führungskräfte und Innendienstler, die Verantwortlichen im Marketing und in Forschung und Entwicklung, vor allem auch die Auslieferer …). Es ist nämlich der Mitarbeiter, der – in Zeiten völliger Austauschbarkeit – dem Unternehmen und dem Produkt erst das unverwechselbare Gesicht in der Menge gibt. Dafür, dass es so ist, braucht es Personal Branding.

Warum ist das so? Weil Autos nun mal keine Autos kaufen, Finanzprodukte keine Finanzprodukte und Matratzen keine Matratzen. Im Gegenteil, auf der anderen Seite des Tisches sitzt immer ein Mensch. Er ist derjenige, der etwas braucht und haben möchte und sich ganz genau überlegt, was es ist und von wem er es kaufen wird. Vor allem will er fühlen und spüren, bei wem er damit richtig liegt. Und eines will er dabei ganz bestimmt nicht: überredet werden. Stattdessen gilt es, ihn hingebungsvoll zu überzeugen; und zwar mit allen Sinnen für alle Sinne. Das Ziel: ihn zu begeistern, zu berühren, zu erobern, immer wieder neu. Und zwar auf die gute Art, ganz weit weg von „Hardselling“ und „Anhauen, Umhauen, Abhauen“ … das macht den potenziellen Kunden zum Kunden und den Kunden zum Stammkunden. (Nicht umsonst reden alle immer von Steve Jobs, der den ganzen Apple-Produken erst die wahre Sexiness verlieh.)

Thema Strategie: Diese 3 Faktoren sind beim Personal Branding besonders wichtig:

  1. Personal Branding ist in B-to-B genauso wichtig wie in B-to-C: Viele meiner Kunden sagen immer noch, dass im B-to-B immer der Billigste gewinnt. Nein! Auch hier sitzt ein Mensch auf der anderen Seite, der mit allen Sinnen überzeugt und erobert werden will. (Einkäufer haben auch Gefühle!!) Wenn das gelingt, vor allem mit der Kraft der Personal Brand, macht immer mehr nicht das billigste, sondern das preis-werteste Angebot das Rennen. Dabei geht es um die Dimensionen Vorschussvertrauen, Glaubwürdigkeit und Fairness. (Dass das Produkt die rationalen Anforderungen hinsichtlich Qualität, Langlebigkeit und Effizienz erfüllt, setzt der Käufer sowieso als selbstverständlich voraus. Ebenso die fachliche Kompetenz des Beraters.)
  2. Personal Branding ist für Selbstständige und Freiberufler umso relevanter: Wenn der Boss die Firma ist und die Firma der Boss, ist noch viel entscheidender, dass die Markenkraft zuerst von der eigenen Person ausgeht, seiner persönlichen Marke, und dann auf die Firma mit den Produkten und Dienstleistungen abstrahlt. Das gilt für den Steuerberater, Zahnarzt, Rechtsanwalt, Physiotherapeuten, Psychologen und für jede andere Branche. Wer hier noch allein mit seiner Dienstleistung wirbt, geht unter.
  3. Der Aufbau der starken Personal Brand macht den einzelnen Menschen spürbar und erlebbar, im Business genauso wie privat und in der Freizeit. Immer wieder werde ich gefragt, ob man sich auch zwei Personal Brands entwickeln kann, die eine für die Arbeit und die andere für alles andere. Wie soll das gehen? Solange das Klonen weder erlaubt noch serienreif ist, geht es sicher nicht. Eine der beiden Marken wäre dann garantiert unecht, und man müsste morgens die Berufs-Kappe aufsetzen und zu Feierabend die Privat-Kappe. Viele Menschen tun das ja sogar, und das brennt sie auf die Dauer aus …

Thema Warum: Weshalb genau brauchen Inhaber und Geschäftsführer genauso wie Führungskräfte und Freiberufler Personal Branding?

Zum einen liegt es daran, dass wir alle heute in volle Wohnzimmer, volle Kleiderschränke und volle Garagen verkaufen. Ich sage: „Früher wollten alle alles haben, heute haben alle alles.“ Da ist das gewisse Etwas, der Faktor Mensch, ausschlaggebend für Umsatz und Gewinn – auf die gute Art. Er tritt an die Stelle der üblichen, aus der Zeit gefallenen Kauf-mich!-Botschaften („50% auf alles!“, „Kauf‘ 3, zahl‘ 2“, „Klick‘ hier!“). Zum anderen liegt es daran, dass die Schneller-Höher-Weiter-Ära endgültig vorbei ist. Die Käufer und Konsumenten wollen inzwischen nicht mehr nur den materiellen, sondern vor allem den emotionalen Sinn verspüren bei dem, was sie kaufen.

Und was für Käufer gilt, gilt zusehends auch für Verkäufer: „Auf der anderen Seite“, in Vertrieb und Verkauf, ist es immer mehr genauso: Auch hier wird es wichtiger zu spüren, warum man das tut, was man tut. Das klassische Verkaufen (mehr und noch mehr – Hauptsache, die Zahlen stimmen) ist tot. Vielmehr geht es darum, wert(e)voll zu handeln. Wer es tut und dabei von seinem Arbeitgeber gefördert wird, weiß auch, dass er bei genau diesem einen Unternehmen richtig ist; dann bleibt er lange und setzt sich für die Unternehmensziele ein, die auch seine Ziele sind. Und wer dagegen keinen tieferen Sinn in seinem Tun erkennt (und schon gar nicht beim Arbeitgeber), kündigt schnell und geht woanders hin. Mit ihm gehen dann all seine Kompetenzen und Erfahrungen. Und die ganzen Kundenkontakte …

Damit das eine gelingt (die richtigen Mitarbeiter zu finden und zu binden) und das andere nicht passiert (wertvolle Mitarbeiter an die Konkurrenz zu verlieren), braucht es dieses eine, wovon alle immerzu reden und was trotzdem immer noch nur wenige nachvollziehbar leben: den Purpose. Ich sage lieber auf Deutsch „das Wofür“ dazu – oder auch „den Gesellschaftsbeitrag“. Wo nämlich lange Zeit als höchstes der Gefühle noch ein ego-zentriertes „Why“ genügte, ist es heute (und vor allem morgen) dieses entscheidende dienende Etwas. Es ist die Antwort auf die folgenden Fragen:

  • Wofür trete ich an?
  • Was will ich im Leben erreichen?
  • Was haben andere von dem, was ich tue und was ich anbiete?
  • Was tue ich dafür ganz bewusst alles nicht?
  • Was würde der Welt fehlen, wenn es mich nicht gäbe?

Personal Branding gibt ganz gezielt die glasklaren Antworten darauf: Vergleichbar mit dem  Aufbau unumstößlich starker und anziehungskräftiger Marken-Persönlichkeiten von zum Beispiel BMW, Lindt und Siemens, ist die Personal Brand genauso für 10 Jahre +x (im besten Fall fürs ganze Leben) die Grundlage für das eher wenige, was der Mensch tut; und für all das, was er vor diesem Hintergrund ganz bewusst weglässt. Auf dieser Basis muss er weniger dafür tun, mehr zu erreichen – von dem, was ihn selbst genauso bereichert wie die Menschen um ihn herum. Es ist das Ziel, das tieferen Sinn gibt, zunächst einmal völlig losgelöst von allem Materiellen. So herum funktioniert es am besten: Aus dem sinn-vollen Tun folgen Geld und Gehalt. Umgekehrt klappt das allerdings in der Regel nicht. So ist dann vielmehr hau-drauf-mäßig oldschool und alles andere als nachhaltig.

Thema Inhalt: Wie wird die Personal Brand entwickelt?

Die Personal Brand wird für den ganzen Menschen entwickelt, nicht nur für den Beruf, sondern genauso für Privatleben und Freizeit. Und zwar vor dem Hintergrund dieser Faktoren:

  • Wettbewerb: Was haben andere, vor allem auch meine Vorbilder, was ich auch erreichen möchte? Das sind Kollegen genauso wie Freunde, Sportskameraden und Verwandte. Bei ihnen kann man sehr gut das Gute abschauen, von dem man selbst auch gern mehr hätte. Was es ist, legt die Messlatte und ist die Benchmark. Diese gilt es mit der eigenen Personal-Branding-Strategie zu überspringen.
  • Herausstellung: Den „USP“ kennt jeder, den einzigartigen Verkaufsvorteil. Allerdings haben oder können nur ganz wenige Menschen auf der Welt etwas, das kein anderer Mensch hat oder kann (am schnellsten laufen, am besten kochen, am meisten verkaufen …). Abgesehen davon – wer will das schon messen? Deshalb geht es beim Menschen uns seiner Marke nicht um die ALLEINstellung, sondern um die HERAUSstellung: Was stellt ihn in den für ihn relevanten Bereichen, für seine Zielgruppe aus der Masse aller anderen heraus? Das genügt es völlig erst zu definieren und dann auch zu leben und ist schon anspruchsvoll genug …
  • Gesellschaftsbeitrag: Besser zu sein als die anderen und das klare Gesicht in der Menge zu haben ist es nur dann wert, wenn auch die anderen was davon haben. Auf der Basis der Personal Brand weiß der Mensch ganz genau, was warum tut; und was er alles ganz bewusst nicht tut, also einfach weglässt. Beides dient dazu, dass es dadurch der Gesellschaft etwas besser geht. (Beim Produkt heißt das „Benefit“ oder „Nutzen“, beim Menschen klingt das aber doch sehr despektierlich.)

Schritt für Schritt hat so nicht bloß eine Idee, sondern das genaue Wissen und vor allem das klar spürbare Gefühl davon, was ihn antreibt und seinem Leben den tieferen Sinn gibt; wie er daraus seinen einzigartigen Beitrag zum besseren Gelingen der Gesellschaft formuliert; und genau diesen mit seiner Marke uns allen täglich unmissverständlich spürbar macht. Und zwar im Netzwerk, im Meeting, beim Sport, auf den Familienfest und im Urlaub genauso wie digital, im Internet und den Social Media, sogar mit dem eigenen Blog, dem professionellen Content Marketing und Social Selling und im Video.

Thema Konkret: Wie geht das genau?

In WorkshopTraining und Executive Coaching werden für den Einzelnen gezielt die Grundlagen für den Aufbau seiner Personal Brand entwickelt:

  • die kantige Marken-Positionierung: Im Kern trägt sie das Wofür, den Gesellschaftsbeitrag
  • die starke Leitidee: Sie ist das, was bei Milka die lila Kuh ist und bei Saturn der Tech-Nick, macht die Marke für alle Sinne spürbar
  • die emotionalen Geschichten: Sie sorgen für den berührenden Inhalt und begeistern andere
  • der langfristig angelegte, konkrete Umsetzungs- und Marketingplan: Mit ihm wird aus der Marke das Marketing – in der Firma wie im Privatleben, im richtigen Leben wie digital und in den sozialen Medien, also in allen Lebensbereichen.

Damit hat jeder Schritt für Schritt die einzigartige Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit unwiderstehlich erlebbar zu machen; und zwar genau so, wie er erlebt werden will. Es nutzt nämlich nichts zu behaupten, dass man in dieser oder jener Hinsicht der Beste, Einzigartigste, Tollste ist, wenn die anderen im Netzwerk das ganz anders sehen: Ihre Marke ist immer das, was andere hinter dem eigenen Rücken über Sie erzählen, wenn man selbst nicht im Raum ist. Was es ist, sollte möglichst das sein, was man selbst angesichts der eigenen Marke für profilierend erachtet. Sonst weicht das „Fremdbild“ der anderen zu sehr ab vom „Selbstbild“ dessen, wie man die eigene Marke und sich selbst am liebsten sieht. Das ist dann nicht nur kontraproduktiv, sondern auch ganz schnell unecht. Und was nicht echt ist, ist halt falsch …

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