Auf ins wahre „Valley“!

Bleibt hier – und kümmert Euch endlich um das, was wirklich zählt!

Hört endlich auf damit, „ins Valley“ zu fahren! Da lernt man nichts, was man wirklich brauchen kann in der eigenen Lebenwirklichkeit. Und so richtig cool ist es auch nicht mehr: Inzwischen hat jeder sein Selfie vor den GAFA-Headquarters (Google, Apple, Facebook, Amazon). Und das gleiche, nur neuerdings ganz anders – ersetze Cupertino und Menlo Park durch Singapur und Guangdong – macht’s nicht besser!

Wenn der Chef in den hippen Sneakers aus „dem Valley“ zurückkommt und eine agile disruptive Führungskräfte-Session einberuft – schnell wegducken! Da produziert er sich dann und behauptet, dass ab jetzt alles anders wird: Arbeitskreise bilden, das Bestehende geplant zerstören, irgendwelche Labs einrichten und so. Pastecake, äh, Pustekuchen: Das läuft sich schnell tot, und alles bleibt wie immer, getreu den größten Untugenden:

  1. „Das haben wir schon immer so gemacht!“
  2. „Das haben wir noch nie so gemacht!“

Mein wahres Valley hat 3.000 Einwohner, echte Menschen, die was darstellen und was wollen. Sie wohnen hinter Holzkirchen, unweit vom Tegernsee. Da entscheiden sie sich ganz bewusst, ob sie zu BMW nach München wollen oder lieber zu Kathrein nach Rosenheim. Oder ganz anders: Am Ort gibt es eine Brauerei, Medizintechnik, Handwerksbetriebe – und gutes WLAN für’n Startup. Diese echten Menschen sind Ihre potenziellen Arbeitnehmer, Mitgründer, Kunden, Meinungsmittler … Sie haben es satt, dass sie immer zugetextet werden damit, wie sie sein sollen, was sie denken sollen, wo sie arbeiten sollen, was sie kaufen sollen. Vor allem können sie, haben mir erzählt, das ganze Gerede von „agile“, „disruptive“ und „change“ nicht mehr hören! Lieber sitzen sie bei einer Schachtel Valleyer Schloßbräu zusammen und passen auf den Maibaum auf. Damit der von den Jungs aus dem Nachbar-Valley nicht geklaut wird. Achtung: Diese jungen Leute haben auch eine gute Ausbildung, haben auch studiert, wissen ganz genau, was sie wollen in punkto Arbeit und Konsum: Vor allem wollen sie jemanden, der ihnen endlich zuhört, sie wirklich versteht, in ihrer Lebenswirklichkeit abholt.

Wer diesen Leuten echte Aufmerksamkeit schenkt, der kriegt sie auch von ihnen. Der kriegt die begeisterten Mitarbeiter, die lange bleiben; die Kunden, die immer wieder kaufen; den guten Umsatz und die Zukunftssicherheit.

Achtung: Ihr „Valley“ ist genau auch vor Ihrer Haustür. (Es muss ja nicht so heißen.) Fahren Sie dorthin! Begegnen Sie den Menschen auf Augenhöhe! Hören Sie ihnen wirklich zu! Und formulieren Sie dann Ihr unwiderstehliches Angebot, als Arbeitgeber wie als Anbieter. Hören Sie nicht mehr auf damit! So herum funktioniert’s. Sie werden merken: Auf einmal kriegen die ganzen Buzzwords die Bedeutung, die sie verdienen. Schritt für Schritt denken und handeln Sie so wirklich disruptiv, leben Digitalität und wandeln sich in Richtung Zukunftsbereitschaft. All das am Allerbesten auf der Basis Ihrer kraftvollen Marke und ihrer begehrenswerten Vision.

Wer Aufmerksamkeit gibt und bekommt, verfügt über die härteste Währung der Welt – viel härter als Euro, Dollar und Franken: begrenzt verfügbar, inflationsgeschützt, immer wertvoll. Mehr darüber, wie das geht (und ganz viel Spaß macht):

Meine Expertise, Ihr Profit: Sie möchten mit mir Ihr Top-Thema angehen:

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