Narrativ

Geschichtenerzählen macht Sie nur dann erfolgreich, wenn Sie wissen, wofür Sie damit antreten

Wer bloß Dönsches erzählt und meint, dass er auf die Art Aufmerksamkeit bekommt, der irrtHeute wird viel zu viel gelabert, und genau deswegen hilft beim Verkaufstool Nr. 1 dem Storytelling viel eben nicht viel. Im Gegenteil: Wer mit seinen Geschichten keinen tieferen Sinn stiftet, macht sich unbeliebt und nervt. Das gilt für Unternehmen genauso wie für Menschen. Also: Wie geht das jetzt wirklich mit dem „Narrativ“ – dieser Wunderwaffe im Kampf um die Aufmerksamkeit,von der so viele reden? 

Nicht umsonst ist die Wortschöpfung „Narrativ“ (lat. narrare: erzählen) die Ehrfurcht heischende Umschreibung für sinnstiftendes Erzählen. Die Betonung liegt 

  • auf dem SinnWelcher relevante Zweck wird damit verfolgt? 
  • auf dem Stiften: Welcher Beitrag zur Gesellschaft wird damit geleistet? 
  • auf dem ErzählenInwiefern berührt uns die Art und Weise? 

Nur in diesem Dreiklang wird’s was mit dem Geschichtenerzählen im Sinne Ihres so geplanten wie erfolgreichen Vorankommens; und zwar auf die gute Art – für Sie genauso wie für die anderen.   

Wie kommen Sie dorthin, Sinn zu stiften mit dem, was Sie erzählen? Es geht erstklassig, wenn Sie 

  1. nicht nur Ihr „Warum“ (das ist ego-mäßig selbstzentriert), sondern vor allen Dingen Ihr „Wofür“ kennenDas tragfähige Wofür ist dienend – Ihr anspruchsvoll formulierter Gesellschaftsbeitrag. Man kann auch „Markenidentität“ dazu sagen. Ich finde allerdings, meine Begrifflichkeit Gesellschaftsbeitrag tritt es viel besser. Wie sehen Sie das? (Übrigens: Auch Unternehmen kommen inzwischen ohne das starke Wofür nicht mehr aus. Erst das macht Sie wirklich Erst das macht Sie wirklich future-ready.)
  2. auf dieser Grundlage Ihr Narrativ so gekonnt einsetzen, dass Ihr Wofür damit erlebbar und unwiderstehlich wird. Geschichten gibt es unendlich viele, aber so gibt es welche, die nur Sie – und nur auf Ihre ganz besondere, unnachahmliche Art – erzählenDie werden dann eindeutig nur mit Ihnen verbunden.         

Wie geht das jetzt genau, damit Sie mit Ihren starken Geschichten auch wirklich vorankommen? Nun, ein wirklich starkes Narrativ ist nicht einfach eine Geschichtesondern die wirklich „große Erzählung“, als die sie der französische Philosoph Jean-François Lyotard 1979 in seinem epochalen Werk „Das Wissen der Postmoderne“ bezeichnet. Er benennt mit Immanuel Kant (der die Erzählung von der Befreiung des rationalen Individuums durch die Aufklärung angezettelt habeund Georg Wilhelm Friedrich Hegel (auf den der Ansatz zurückgehe, dass die Geschichte ein Ziel hat) zwei Beispiele für gelungene Narrative. 

Jedoch (ich versteh’s auch nicht so ganz): So groß und philosophisch muss es gar nicht sein! Stattdessen holen die ganz pragmatischen Faktoren für Ihr gelungenes Storytelling das gehypte Narrativ auf den Boden Ihrer erfolgversprechenden Tatsachen. Damit das gelingt, braucht es 

  1. das klar zu benennende Problem
  2. die Weitsicht, es zu erkennen 
  3. den Wunsch, es anzupacken 
  4. die Power, das Ziel zu formulieren 
  5. das Commitment, es erreichen zu wollen. 

Der Wettlauf zum Mond, den John F. Kennedy Anfang der Sechzigerjahre ausruft, erfüllt diese Anforderungen zum Beispiel idealtypisch: Zuerst wird er als große Vision postuliert („Noch in diesem Jahrzehnt wird ein Amerikaner auf dem Mond sein!“), die die Nation – vor dem Hintergrund des zehrenden Vietnamkriegs und der spaltenden Rassenunruhen im Land – neu eint. Und diese dann mit der genauso großen Mission namens „Apollo“ fulminant wahr gemacht.

Live aus L.A.: „Rockstar Selling“ mit dem klaren Wofür und dem starken Narrativ (statt der ewigen Zahlen / Daten / Fakten)

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Wie Sie Ihr starkes Narrativ schaffen: 

  1. Hören Sie auf, immer bloß die Leistungswerte Ihrer Produkte und Services zu postulieren. Man setzt einfach voraus, dass das, was Sie tun, was kann! 
  2. Formulieren Sie lieber Ihren Idealzustand in der Zukunft: Wo will ich, wo soll die Firma dann stehen? Das ist Ihre emotionale Vision (also nicht das rationale Umsatz- und Ertragsziel)! 
  3. Denken Sie groß, wie Kennedy. Das ist nicht nur erlaubt – es ist notwendig! 
  4. Fassen Sie den Mutes anzupacken, mit allen Mitarbeitern. Und auf Ihrer Mission endlich disruptiv zu handeln (und nicht länger nur davon zu reden)! 
  5. Machen Sie allen erleb- und spürbar, was sie davon haben – Ihren Gesellschaftsbeitrag.     

So machen Sie das bloße Buzzword für sich selbst nutzbar; genauso wie für Ihre Organisation. Groß denken ist dafür so wichtig, groß handeln umso mehr. Und außerdem, dass Sie vom Denken ins Fühlen kommen.  Denn so werden Sie bereit für Ihre / wird Ihr Unternehmen bereit für seine beste Zukunft. Und damit future-ready  das, was alle sein wollen; und damit relevant für diejenigen, die genau für Sie zählen und bedeutsam sind. 

 So müssen Sie weniger tun, um mehr zu erreichen. Und kommen mit Ihrem dienlichen Narrativ schneller voran. Welches ist Ihres?

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